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Sicherheit im Wireless Lan Teil 1 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Sebastian Schmidt   
Thursday, 02 March 2006

Die Wichtigkeit des Themas „Sicherheit im Wireless Lan“ steigt potenziell zur Häufigkeit der Verwendung von Drahtlosen Netzwerken. Gerade bei Firmennetzwerken ist es sehr wichtig, dass keine Daten von Dritten mitgelesen werden können. Unter anderem durch diese Tatsache hat sich in den letzten Jahren im Bereich Informationstechnische Dienstleistungen ein sehr großer „IT Security Markt“ entwickelt. Das Problem der Sicherheit im Wireless Lan entsteht durch die Möglichkeit eines Dritten sich in Reichweite des W-Lan’s aufzuhalten und dadurch die rund gestrahlten Daten mitzuschneiden. Um dies zu verhindern bietet sich dem
W-Lan Besitzer die Möglichkeit Daten, welche über das Funknetzwerk gesendet und empfangen werden zu verschlüsseln. Zur Wahl stehen die Alogerytmen WEP, WPA und WPA2, wobei WEP seit Anfang des Jahres nicht mehr als sicher zu definieren ist, da durch WEP gesicherte Daten durch geringen Aufwand  entschlüsselt werden können bzw. der Schlüssel leicht herauszufinden ist. WPA und das neuere WPA 2 stellen dagegen momentan eine sichere Alternative dar. Des Weiteren wird fast täglich, nicht nur von Fachzeitschriften, sondern auch durch TV Sendungen wie „Planetopia“, auf die Gefahren eines unverschlüsselten Netzes hingewiesen. Nun könnte man meinen, dass annähernd 90% aller Privaten Netzwerke sowie Firmennetzwerke durch eine Verschlüsslung geschützt sind. Leider zeigt die Realität, dass dies nicht der Fall ist. Ein Grund für diesen Sachverhalt ist, dass die Hersteller der Wireless Lan Router diese zumeist unverschlüsselt oder nur mit einem WEP Schlüssel geschützt ausliefern. Der Kunde geht nun nach „Quick Installation Guide“ vor und wird dabei nicht auf die Gefahr die durch sein „Offenes W-Lan“ entsteht hingewiesen. Des Weiteren sind sich die meisten W-Lan Nutzer nicht im Klaren über die Sendeleistung ihrer Geräte. Die am meist verbreiteten Geräte der Firma „AVM“ erreichen eine Sendestrecke, welche weit über den heimischen Bereich hinausgeht. Einem potenziellen Angreifer wird es somit leicht gemacht das Netz zu entdecken. Hat sich der Angreifer erst einmal in das Netzwerk eingewählt stehen im alle Ressourcen des Netzes zur Verfügung. Er kann, dass mit dem W-Lan verbundene Internet nutzen und auch, was die größte Gefahr darstellt, Daten welche über das Netz gesendet und empfangen werden, mitschneiden. Hierzu reicht dem Täter meist ein kleines Software Tool, welches den Client zwingt alle seine Daten welche er ins Internet schicken möchte zunächst über das Endgerät des Angreifers zu schicken. Der Angreifer erfährt dadurch nicht nur die Passwörter für den E-Mail Zugang, ICQ, Websiten Logins und vieles mehr, sondern kann auch Gespräche aufzeichnen, welche über VoIP Technik geführt werden. Der Wireless Lan Nutzer wird somit gläsern für den Angreifer.

 

Letzte Aktualisierung ( Monday, 17 April 2006 )
 
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